Geschichte

Die Wurzeln des Berghof Stärenegg

Der Berghof Stärenegg wurde 1970 von Robert (Ätti) Seiler gekauft.

Ende der 70er Jahre wurde der Hof von Holle und Michel Seiler übernommen, die ihn Anfang der 80er Jahre an die Stiftung Stärenegg vermachten. Für den Betrieb der Heimschule wurde wenig später der Verein Berghof Stärenegg gegründet.

Anfang der 90er Jahre konnte die Stiftung die 3 angrenzend zur Stärenegg liegenden Waldhöfe vorderes Hellweidli, hinteres Hellweidli und Schaftelengrat, mit viel Wald und wenig, dafür sehr steilem Land dazu erwerben. Wenig später zusätzlich das grössere Heimwesen Obergummen das sich im nächsten Täli befindet. In der Schule hatte es zu dieser Zeit bis zu 3 Klassen mit je ca. 6 Kindern.

Ab 2000 begann die Stärenegg zunehmend auch die Plätze von diversen Bauern und Handwerkerfamilien anzubieten. Wir hatten Plätze im Emmental, im Jura, in Graubünden, dem Tessin, in Kroatien, Slowenien, Spanien Frankreich Deutschland und Italien. Bis zu 40 Kinder und Jugendliche konnten zeitweise einen Platz auf «unseren» Höfen haben.

Ab 2020 wurde zunehmend klar, dass von Seiten der Behörden eine Änderung im System kommen wird, Plätze für Kinder und Jugendliche bei Pflegefamilien werden ab 2022 nur noch mit einem tieferen, niedrigen Tagesansatz vergütet.

Michel und Holle Seiler haben die Geschäftsleitung schrittweise an Ingur Seiler übergeben.

Erfreulicherweise konnten wir zu dieser Zeit einen Leistungsvertrag mit der Bildungs- und Kulturdirektion abschliessen. Wir setzen den Fokus nun hauptsächlich auf unsere besondere Volksschule mit bis zu 13 Schülerinnen und Schüler ohne Wohnangebot. Dazu sind wir immer noch begeistert von der Landwirtschaft und halten unsere Häuser und Einrichtungen möglichst selbst instand.

Der Haupthof Stärenegg wir nach wie vor vom Verein Berghof Stärenegg betrieben, die anderen sind verpachtet oder vermietet.